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Über Dachfenster und Sommerregen- Höhlenbau.

12. Januar 2017

Ich liebe diese ruhigen Morgende. Die Sonne scheint durch mein Dachfenster, der Milchschaum meines Cappuccinos knistert leise, und ich blättere in einer Zeitschrift. Alternativ blättere ich in meinem Terminkalender, halt wenn nicht Wochenende ist. Aber auch unter der Woche lege ich sehr viel Wert auf einen ausgeglichenen Morgen. Ich liebe es, vor der Arbeit joggen zu gehen, und anschließend einen leckeren, wärmenden Kaffee zu trinken. Die Sonne strahlt durchs Fenster auf den Tisch, und manchmal, ganz manchmal hat sie schon so viel Kraft, dass ihre Strahlen mich ganz zaghaft im Nacken kitzeln. Ich kann den Frühling kaum erwarten. Wenn man ohne tausend Schichten vor die Tür gehen kann, wenn einen die ersten Vögelchen wach singen, die Sonne auf den Beinen, wenn sie morgens schon ins Schlafzimmer fällt. Bis dahin behelfe ich mir mit wunderschönen Cardigans und Kuschelschals.

Früher träumte ich immer von einer Wohnung mit Dachfenstern. Das hatte immer so was furchtbar gemütliches, fand ich früher. Wenn ich bei Freunden zu Besuch war, die Dachfenster hatten, schaute ich immer in den Himmel. Das ist sowieso dass Aller Schönste. Im Bett liegen und aus dem Fenster in den Himmel schauen. Den Wolken zuschauen beim vorbei rauschen. Ein Hoch auf die Dachfenster. Heimlich träume ich immer davon, abends im Sommer aus dem Fenster zu krabbeln und mich auf die Kante zu setzen. Mit dem Herzmann Sterne zählen.

Im Sommer können die Dachfenster allerdings auch ein Fluch sein. Wenn es auf einmal so grell hereinstrahlt, dass man kaum mehr auf sein Blatt papier schauen kann. Dass es einen überall blendet,. Und die Hitze, die hindurch dringt. Da ich mir bisher nie zu helfen wusste, habe ich immer bunte Tücher über die Fenster gehängt. Das ist irgendwie der alljährliche Sommerflair. Wenn die Küche in knalligem Rot leuchtet. Und meine Tücher dann irgendwann doch verloren gehen, da der Wind sie weg treibt. Und warm ist es trotzdem immer. Für diesen Sommer habe ich allerdings doch einen anderen Plan. Velux ( klick hier!) hat da einige schöne Lösungen. Ich glaub ich mag am meisten die Verdunkelungsrollos. Das hat ein bisschen was von Höhlenbau. Erinnert ihr euch? Das habe ich im Sommer immer gern gemacht. Bei einem Sommerregen. Wenn Mama alle Auflagen von den Gartenmöbeln in größter Eile ins Wohnzimmer geschafft hat, habe ich mir daraus unterm Esstisch immer eine Höhle gebaut. Ein klein bisschen Licht kam imemr durch, aber meist fühlte ich mich trotzdem gut versteckt.
So, nun ist’s aber genug mit den Kindheitserinnerungen.

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