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    Urlaub auf Wolke 7.

    26. März 2017

    Wir waren noch nicht ansatzweise an der See, aber ich bildete mir schon im Auto ein, sie zu riechen. Die frische, salzige Luft, den beißenden Wind. Ich war so lange nicht mehr dort gewesen, jetzt war es auch wirklich mal wieder an der Zeit. Kennt ihr noch dieses Gefühl aus Kindheitstagen? Wenn ihr wisst, morgen geht es in den Urlaub, und ihr legt euch breit grinsend ins Bett und hofft, dass die Nacht schnell um geht? So ging es mir diesmal. Schon lange war ich nicht mehr so entspannt und voller Vorfreude. Dabei war es doch „nur“ die Nordsee. Aber ich verbinde so vieles mit ihr. Seit Jahren mache ich dort Urlaub, ob im Sommer, Herbst oder im Winter. Sie ist immer wunderschön. Das Meer fasziniert mich. Und beruhigt.

    Diesmal hatten wir ein kleines Ferienhäuschen gebucht. Die Wolke 7, von Ferienhaus Lessnig(schaut unbedingt mal auf der Seite vorbei!)  Ich fieberte der traumhaften Ruhe entgegen, der Entspannung, morgens frühstücken zu können, wann man mag. Keine streitenden Paare im Gang (Nicht, dass ich in Hotels immer streitende Paare nebenan hätte. Aber es waren oft genug unglücklich schauende, unmotiviert schluffende Paare oder Familien, denen man ihre Urlaubsfreude so richtig ansieht). Für mich hatten Ferienhäuser bis dahin immer einen negativen Beigeschmack. Immer praktisch und spartanisch eingerichtet. Aber ich vertraute Mama, sie sah mich nur mit diesem Blick an, der sagte „oooh. warte nur ab“. Also ließ ich mich überraschen.

    Ja, etwas später stellte sich tatsächlich raus, dass sie recht hatte. Als ich die Ferienwohnung namens „Wolke 7“ betrat, war ich direkt hin und weg (und ärgerte mich riesig, dass ich nur die Digicam für Schnappschüsse dabei hatte). Eine Betontreppe führte vom Eingang in die Wohnung, und mein Blick fiel als erstes auf das riesige Bullauge im Esszimmer, durch dass man in die kleinen, schnuckeligen Gärten der gegenüberliegenden Häuschen schauen konnte. Ich war direkt verliebt in den Betonboden und die Betonwände. Das war genau nach meinem Geschmack – ohne viel Klimbim, keine bunten, grellen Farben, eher straight und kühl gehalten. Aber trotzdem strahlte die Wohnung eine Gemütlichkeit und Wärme aus, die ich so noch in keinem Ferienhaus oder Hotelzimmer gespürt habe. Durch die vielen großen Fenster in allen Räumen war sie so hell erleuchtet. Das Schlafzimmer war so himmlisch niedlich (Himmlisch passt, mit der blauen Wand und der superniedlichen Wolkenlampe) , dass ich mich direkt auf die erste Nacht freute.

    Nach einem schönen späten Frühstück an dem riesigen Esstisch und traumhaftem Ausblick durch das Bullauge machten wir uns auch schon direkt wieder auf den Weg. In allen anderen Urlauben war für mich immer Action angesagt, es waren nie schöne Zimmer, daher hielt ich mich auch nie gern dort auf. Aber hier hätte ich mir durchaus vorstellen können, die ganze Zeit nur auf dem Sofa zu liegen und zu entspannen. So gerne ich das gemacht hätte, wollte ich natürlich doch ans Meer. Nach einem kalten, windigen Spaziergang war es dann aber das allerschönste, sich mit dicken Decken auf den Sofas einzumummeln.

    Nun aber auch erst mal wieder genug von mir, schaut euch viel lieber die Bilder an!

    Ja, und natürlich gibt es auch noch ein paar Strandfotos. Das muss ja schließlich auch sein!

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