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Du darfst niemals glücklich sein.

13. Juni 2016

 

Glücklich sein. Geht das in unserer Gesellschaft überhaupt noch? Ist es nicht beinahe schon in Mode, ein kleines bisschen Unglücklich zu sein? Dauerhaft gestresst, immer „on the go“, von einem Meeting ins Nächste, sei es im Büro oder aber im Fitnessstudio. Macht das denn glücklich? Geht das überhaupt?  Ist Stress ein Glück- Vernichter? Da wird sicherlich nicht jeder hier zustimmen. Ich kenne genug Menschen, die ohne Stress nicht glücklich sind. Die meinen, nur wenn sie den ganzen Tag in Action waren, sich völlig ausgepowert haben,  einen erfüllten Tag erlebt zu haben. Erfolgreich gewesen zu sein. Für mich persönlich ist das nix, und ich kann mir auch nur schwerlich vorstellen, dass dies dauerhaft glücklich machen kann…

Ein weiterer Punkt zur eigenen Glückfindung ist das Pech bzw. Unglück Anderer. Laden wir uns alle nicht alltäglich genug Unglück anderer Menschen auf? Seien es nun die Nachrichten, die überhäuft sind mit furchtbaren und Herz zerreißenden Neuigkeiten, oder aber die kleinen Gespräche auf der Arbeit, oder im Supermarkt mit der gebrechlichen alten Dame an der Kasse, die jammert, dass sie ja nicht mehr die jüngste sei und ständig Schmerzen habe. Kopfmenschen wie ich nehmen all sowas liebend gerne mit nach Haus. und ab und zu auch mit in den Schlaf. Und neben dem Stress ist auch fremdes Unglück meiner Meinung nach ein absoluter Glück- Killer. Ich will damit auf gar keinen Fall sagen, dass wir alle kein Mitgefühl mehr zeigen sollen – nein auf gar keinen Fall! Mitgefühl ist eine der normalsten und auch wichtigsten Dinge der Welt. Aber ich nehme viel zu viel Geschichten mit nach Haus. Und das ist auf Dauer Gift für die eigene Psyche. Natürlich will ich auch damit nicht sagen, dass man nicht mit anderen mitfühlen soll. Alles in gesunden Maßen. Aber wenn das Leid anderer zum Haupt Thema wird, und man den Kopf schon gar nicht mehr frei bekommt, dann ist es zu viel.

Das ist jetzt natürlich kein Aufruf die rosarote Brille hervorzukramen. Nein, die Welt ist schrecklich, und das wird sie bleiben. Aber jeder einzelne von uns kann ein klitzekleines bisschen zu seinem eigenen Glück beitragen – und so vielleicht auch zu einer Art des allgemeinen Glücks. Stell dir Abends mal die Frage, was dich heute, an diesem Tag glücklich gemacht hat. Und dann, was dich unglücklich gemacht hat, oder traurig, oder wütend. Was überwiegt? Bei vielen wird sicherlich das Negative überwiegen. Aber wenn ihr genau dann im Bett liegt, ruft euch eure kleinen, aber vielleicht wunderschönen Glücksmomente ins Gedächtnis, schwelgt ein bisschen in schönen Erinnerungen – sind die Unglücks- Momente jetzt immer noch so schrecklich? Könnt ihr jetzt vielleicht schon darüber lächeln, was euch vorhin noch geärgert hat? Ich weiß, es ist leicht gesagt, sich schlimme Situationen an schrecklichen Tagen, an denen man von Anfang an am liebsten im Bett liegen geblieben wäre,  nichtig zu denken. Aber es funktioniert! Haltet euch nicht am Schlechten auf. Denkt an die schönen Dinge, selbst wenn sie winzig sind, und an normalen Stresstagen vielleicht auch unregistriert bleiben – zum Beipsiel der alte Herr, der dir entgegen gelaufen kommt, und dich mit seinen unfassbar verlebten, aber lachenden Augen anschaut, und übers ganze Gesicht grinst, während er dich grüßt. Ich muss jetzt schon grinsen, wenn ich an eine ähnliche Begegnung vor einiger Zeit denken muss. Glaubt mir, es klappt!

Also – setzt euch das mal als Aufgabe! Ein paar Minuten vorm schlafen gehen lasst ihr euren Tag Revue passieren, und überlegt euch drei Dinge, die euch heute zum lachen, lächeln oder aber auch nur zum schmunzeln gebracht haben – und ihr werdet sehen, ihr werdet in eurem Bett liegen, und ganz leicht vor euch hin schmunzeln.

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Bevor ich mich selbst jetzt gleich ins Bett lege, muss ich euch noch von diesem wundervollen Shootingtag erzählen. Die Bilder sind schon vor einger ganzen Weile entstanden, und zwar habe ich mich dort (als es noch ein bisschen kälter war) mit meiner lieben Susi von SusannavonundzuStil zum Outfits shooten getroffen. Es war mal wieder ein wundervoller Nachmittag! Es ist lustig das grade zu schreiben, denn vorgestern haben wir uns wieder zum shooten getroffen. Aber ich dachte mir, bevor es das neue und vor allem etwas sommerlichere Outfit gibt, muss ich euch erst noch dieses zeigen! Ihr kennt ja meine heiß gebliebten All Black Looks.

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8 Comments

  • Reply Gilda 13. Juni 2016 at 22:55

    Da stimm ich dir vollkommen zu. Schöner Beitrag!

    LG Gilda
    http://www.itsgilda.com

  • Reply Lauri 14. Juni 2016 at 13:48

    Sehr schön inspirierender Beitrag! Ich hab selbst auch am Wochenende das erste Mal wieder gemerkt, wie gut es tut sich einfach mal selbst etwas zu gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben oder direkt an den nächsten Stress zu denken. Die Menschen sollten wieder lernen das Positive zu genießen, denn wenn man von Stars liest, hört man auch nur wie toll sie es haben und warum sollten wir uns dann durch Leidensgeschichten in den Vordergrund drängen! Lieber so awesome sein und sich so gut fühlen, dass die anderen dann DA drüber reden! 🙂

    • Lisa
      Reply Lisa 14. Juni 2016 at 22:01

      Hey,
      ja ich stimme dir voll zu! Let’s be awesome <3 danke für den lieben Beitrag. <3

  • Reply Michelle FrÜH 15. Juni 2016 at 0:15

    Ein richtig schöner Text. Deine Bilder gefallen mir auch richtig gut.
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

  • Reply Bella 15. Juni 2016 at 22:48

    Schöner Text. Die Bilder sind wirklich schön geworden. 🙂

    Liebe Grüße, Bella
    https://kessebolleblog.blogspot.de

  • Reply Patty 15. Juni 2016 at 22:49

    Dein Text ist wirklich wunderschön geschrieben. Ich denke wir alle vergessen ziemlich oft wie gut es uns eigentlich geht & wie dankbar wir für unser Leben sein können. Schön, dass du andere darauf aufmerksam machst, dein Text regt wirklich zum Nachdenken an 🙂

    Liebe Grüße 🙂
    Measlychocolate by Patty

  • Reply amanda 16. Juni 2016 at 16:22

    richtig toller beitrag und die fotos sind der hammer. lg amanda von http://juustamanda.blogspot.de

  • Reply Aileen 19. Juni 2016 at 20:09

    Du hast echt die passenden Worte gefunden 🙂 Toller Beitrag

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